Flowtrails sind neue Wegetypen, die entweder extra für Biker angelegt werden oder durch Modifizierung eines geeigneten vorhandenen Wegs entstehen. Das Flowtrail-Konzept orientiert sich in weiten Teilen an dem IMBA FlowCountryTrail-Konzept. Das Konzept wurde durch die DIMB modifiziert und auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten.

Dabei nehmen die Streckenanlage und der Streckenverlauf eine zentrale Rolle ein. Der wellige Verlauf lässt Achterbahn-Feeling aufkommen und die vielen spielerischen Elemente, die auch ohne exzellente Fahr- oder Sprungtechnik gemeistert werden können, zaubern Tourenbikern bis Freeridern gleichermaßen ein breites Grinsen ins Gesicht.

Durch die Führung unmittelbar parallel zu ohnehin frequentierten Hauptwegen wird die Abstimmung mit dem Forst, dem Naturschutz und anderen beteiligten Stellen erleichtert und die Akzeptanz bei Jagdpächtern wird erhöht. Denn so hält sich die Belastung für die Umwelt in einem vertretbaren Rahmen.

Die große Biker-Umfrage 2010 der DIMB mit fast 10.000 Teilnehmern hat zu Tage gebracht, dass 75% der Biker flowige Trails lieben. Damit sind die neuen Flowtrails die optimale Möglichkeit, die größte Biker-Zielgruppe zu erreichen, Regionen für den MTB-Touristen aufzuwerten und nachhaltig am Markt zu etablieren.

Zudem sind Flowtrails hervorragend geeignet, in konfliktbehafteten Gebieten eine funktionierende Besucherlenkung zu installieren, die ohne Verbote auskommt. Denn dieses Trailangebot wird von der überwiegenden Mehrheit der Biker den langweiligen Forstpistenabfahrten mit Fußgängerslalom vorgezogen.